Mit »50 Kubik auf der Überholspur« – FRIEBEL WV gestaltet die Sonderausstellung im Verkehrsmuseum Dresden
Die Ausstellung widmet sich sowohl der ereignisreichen Geschichte des Mopedherstellers nach 1945 als auch dem erstaunlichen Comeback von Schwalbe, S 50 & Co nach der Insolvenz der Firma. In der Ausstellung dokumentieren 25 Maschinen die technischen und gestalterischen Erfolge und Misserfolge, Ideen und Möglichkeiten der Simson-Mopeds. In der Ausstellung kommen außerdem zahlreiche Frauen und Männer zu Wort, die eines verbindet: Die Leidenschaft zu ihrer »Simme«.
In der DDR waren Simson-Mopeds allgegenwärtig. Dank ihrer einfachen Bauweise und robusten Technik waren sie gut zu reparieren, sodass sie manchen Fahrer sein halbes Leben begleiteten und dann an dessen Kinder und Enkel übergingen.
47 Jahre nach Beginn der Moped-Produktion kam 2002 das Aus für die Traditionsmarke. Dies bedeutete aber nicht das Ende für Simson: Aktuell sind mehrere 100.000 Simson-Mopeds auf deutschen Straßen als Alltagsfahrzeuge oder Wochenendmaschinen unterwegs.
Die Bäckerei Siemank bedankt sich für die Treue ihrer Kunden – mit einem »geschmackvollen Kundenmagazin«
Siemank ist bekannt für seine guten Semmeln: Wie anderswo Weinverkostungen finden hier »Semmelproben« statt. Die Bäckerei gibt es schon seit 1865 – gebacken wird in fünfter Generation.
Friebel WV gestaltet den zweibändigen Atlas »Pilze in Sachsen« mit mehr als 900 Abbildungen und über 1.700 Seiten.
Nach über 30 Jahren Forschungs- und Kartierungstätigkeit liegt nun die zweibändige Pilzflora der Ständerpilze (Basidiomycota) für Sachsen vor. Alle bisher in Sachsen nachgewiesenen Arten werden detailliert beschrieben und viele farbig abgebildet. Neben einer immensen Zahl aktueller Fundangaben wurden dafür auch zahlreiche historische Quellen ausgewertet.
Das Buch enthält neben Angaben zur Methodik der Erfassung, zur Bewertung des Datenbestandes und zum Bearbeitungsgrad eine reich bebilderte Einführung in Klima, Geologie und die Naturräume Sachsens sowie eine Biotoptypenliste für Pilze. Ein Überblick über die Geschichte der sächsischen Mykologie begleitet den Leser von den Anfängen im Jahr 1594, den Zeiten der Kräuterbücher, bis in die Gegenwart.
Zu allen Arten sind die lateinischen und deutschen Namen, wichtige Synonyme und ein Diagramm zur Fundzahl je Monat, Angaben zur Häufigkeit und Verbreitung in den sächsischen Naturräumen und zur Gefährdung enthalten. Informiert wird auch über Erstfunde, auffällige Merkmale, Speisewert und Verwechslungsmöglichkeiten. Zudem gibt es Hinweise zu kritischen Arten, Spezialliteratur und Referenzabbildungen. Bei mehr als vier Fundpunkten wird die Verbreitung in Sachsen auf einer Karte dargestellt. Mehr als 900 Bilder illustrieren die Arten.
Pilze in Sachsen
Herausgeber: Sächsisches Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie
Autoren: Hans-Jürgen Hardtke, Frank Dämmrich, Friedemann Klenke, Thomas Rödel
Format: 20 x 26 cm
1.720 Seiten in zwei Bänden
1. Auflage 2021, 2.500 Exemplare
Der Doppelband kann beim Zentralen Broschürenversand des Freistaats Sachsen bestellt werden.
Neues starkes Design und verbesserte Usability für Patienten und Überweiser
Relaunch! Übersichtliche Navigation, voll responsives Design, ansprechende Bilder – wir gestalten die Website der radiologischen Gemeinschaftspraxis Freital/Dippoldiswalde neu! Logo, Schriftbild und Farben wurden wie vom Kunden gewünscht beibehalten.
Großen Wert wurde darauf gelegt, zu jedem Leistungsbereich die Patienten zu informieren, ihnen Ängste zu nehmen und optimal auf ihren Termin vorzubereiten. Ein neu gestaltetes Ressort betont informativ und ansprechend die interdisziplinäre Zusammenarbeit der Praxis mit weiteren Zentren und Kooperationspartnern. Das Praxispersonal kann mittels einer einfachen Oberfläche – auch mobil – Schließzeiten, Urlaubsvertretungen und aktuelle Mitteilungen an die Patienten kommunizieren.
Für die Fotoaufnahmen konnten wir den Werbefotografen Jan Gutzeit gewinnen und bedanken uns für die reibungslose Zusammenarbeit.
Das Demnitz überrascht seine Gäste mit einer beim Elbhang-Kurier-Verlag entstandenen Hauszeitung voller Demnitz-Geschichte und Geschichten.
Mit einer »stillen« Eröffnung« gingen am 11. Juni nun doch überraschend schnell die Türen des traditionsreichen Gasthauses am Loschwitzer Brückenkopf des Blauen Wunders auf. Zu diesem Anlass überrascht das »Demnitz« seine Gäste mit einer in Zusammenarbeit mit dem Elbhang-Kurier-Verlag entstandenen Hauszeitung voller Demnitz-Geschichte und Geschichten, die für eine Schutzgebühr von einem Euro erworben werden kann – dies als Tipp für alle Elbhang-Kurier-Sammler.
Für die zweite Ausgabe suchen wir bereits weiter Material.
Der »Elbe-Garten-Kurier«
Der »Elbe-Garten-Kurier«
Demnitz Elbegarten in Zusammenarbeit mit dem Elbhang-Kurier-Verlag (Sonderausgabe)
Frisches neues Design sorgt für Übersichtlichkeit und mehr Interaktivität
Relaunch! Wir gestalteten den Webauftritt des Tom Pauls Theaters in Pirna neu. Besonderen Wert haben wir auf große neue Bilder, Präsentationscharakter und der damit verbundenen Übersichtlichkeit gelegt. Ein Kernelement stellt der interaktive und dynamische Spielplan dar. Erneuert und aufgefrischt wurden Farbigkeit und Schriftbild, welches bei zukünftigen Drucksachen übernommen werden wird.
Wir bedanken uns beim Fotografen Siegfried Michael Wagner für die reibungslose Zusammenarbeit.
FRIEBEL WV gestaltet die komplette Sächsische Fahrrad-Erlebniswelt Weinböhla
»Velocium« ist eine Wortschöpfung aus Vélocipède – Fahrrad – und »Atrium« zentraler Raum – oder auch Gaudium – »die Freude«.
Für diese »Sächsische Fahrraderlebnis-Welt« wurde eine große Vielfalt an interaktiven Angeboten zur Beschäftigung mit dem Thema »Fahrrad« entwickelt. Radeln, Schauen und Genießen werden in und rund um Weinböhla – wenn die Corona-Zeit überwunden sein wird – zu einem in diese Form in Sachsen wohl bisher einmaligen Angebot.
Das Konzept verknüpft drei Hauptbereiche – Außengelände, Ausstellung und Radwege –, über die auch die eigene Internetseite, u. a. auf dem Touchscreen im Foyer – informiert.
Holger Friebel
Im Außenbereich des Velociums gibt es einen Asphalt-Pumptrack, einen Pflaster-Parcours, eine Vielfalt interessanter Ausprobier-Räder und einen Spielplatz. Drei Radtouren – sechs, zwölf und 26 Kilometer lang – werden im Umfeld zum Entdecken der Weinböhlaer Sehenswürdigkeiten einladen.
Auch die Ausstellung im Velocium wurde thematisch vom Ort selbst ausgehend gestaltet: Bereits im Foyer wird die Geschichte des Hauses, ehemals Scheune eines Bauernhofes, erzählt. Das Design der Ausstellung nimmt den Charakter des historischen Gebäudes auf, setzt aber frische, moderne Akzente, die die von Steffen Stiller und vielen Leihgebern zusammengetragene umfangreiche Sammlung unterstreichen. Historische Modelle werden in den sozialen Kontext gestellt und auch Hersteller und Nutzer vorgestellt.
Video: Interaktive Elemente
Der Rundgang beginnt im Erdgeschoss mit dem Kennenlernen der umfangreichen Weinböhlaer Fahrradvereins- und Radsporttradition. Der nächste Abschnitt zeigt die beeindruckende Vielfalt der Geschichte der sächsischen Fahrradindustrie anhand einer begehbaren Karte, auf der 75 Firmen, die es zwischen 1817 und heute in Sachsen gab, verzeichnet sind. In Vitrinen und Schubladen sind Dokumente und Sammlerstücke zu entdecken.
Aufgelockert von etwas »Fahrrad-Humor« geht es weiter mit dem Fahrstuhl ins Obergeschoss. Dort steht das Herzstück der Ausstellung, die »Fahrrad-Evolution«. Man kann selbst an einer Pedal-Rad drehen und die richtige Ordnung zwischen Zeit und Bild finden, bevor acht Beispiel-Exponate die wesentlichen Entwicklungsschritte der Fahrradtechnik demonstrieren. Anschließend dürfen spielerisch die eigenen Erkenntnisse überprüft und per Computer zehn Fahrräder zusammengebaut werden. Die Zeit, bis alles passt, wird gestoppt. Vertiefend erzählt ein Film dann noch einmal die gesamte Entstehungsgeschichte des umweltfreundlichen Fortbewegungsmittels.
Im Bereich »Film & Aktiv« stehen außerdem zwei Fahrrad-Simulatoren zum aktiven Lostreten bereit. Ein historisches Radrennen und sehr persönliche Fahrradgeschichten der Weinböhlaer Klaus Kellermann, einst Friedensfahrer, und Lars Hoffmann, Handbike-Weltrekordler, werden vorgestellt. Das mitunter leidvolle Problem von Gesäßschmerzen beim Radeln kann auf der »Sattelbank« für frühere Sattelmodelle nachempfunden werden.
Galerie
VELOCIUM Weinböhla
VELOCIUM Weinböhla
VELOCIUM Weinböhla
VELOCIUM Weinböhla
VELOCIUM Weinböhla
VELOCIUM Weinböhla
VELOCIUM Weinböhla
VELOCIUM Weinböhla
VELOCIUM Weinböhla
VELOCIUM Weinböhla
Und wer später – nach Corona – Lust und Zeit zum Weiterspielen mitbringt, kann mit bis zu 9 Spielern das on uns als Spieltisch reaktivierte historische Fahrrad-Würfelspiel ausprobieren. Außerdem ist ein seltenes Filmdokument, ein Werbefilm der Firma Rotax aus dem Filmarchiv von Ernst Hirsch in diesem Bereich zu sehen.
Beim Rückweg gibt es in der Ausstellung noch Kinderfahrräder, Radsport, viele technische Fahrradfinessen und schließlich unter der Treppe die von Steffen Stiller eingerichtete historische Fahrradwerkstatt zu bestaunen. Eine Rätselkarte mit sechs Fragen schafft zusätzlichen Anreiz, das »Velocium« mit nach Hause zu nehmen und demnächst wiederzukommen, um seine Performance am »Fahrrad-Puzzle« zu verbessern.
Ich möchte mich für das Vertrauen in unsere Arbeit vor allem beim Gemeinderat von Weinböhla, bei Bürgermeister Zenker, Frau Schneider und Herrn Krzikalla bedanken. Für die gute Zusammenarbeit danke ich dem unermüdlichen Velocium-Ausstatter und -Leiter Steffen Stiller und der Geschäftsführerin Antje Wiedemann. Ilona Thieme bin ich insbesondere für ihre vielen Zeichnungen, die die Ausstellung bereichern, sehr dankbar. Außerdem gilt mein Dank den Baufirmen unter Bauleiter Partzsch und für den Ausstellungsbau besonders der Tischlerei Gössel und den Werbetechnikern von Rakelspektakel.
Ich finde, mit dem »Velocium« ist ein guter Ort für Weinböhla entstanden, der eine große Radvereins-Tradition, aber auch ein Stück sächsische Industriegeschichte nicht nur würdig präsentiert, sondern aktiv fortführt.
Sonderausstellung im Stadtmuseum Pirna – Zeitzeugen erzählen ihre Geschichte
Die Ausstellung basiert auf sechzig Zeitzeugenberichten, die im Rahmen des Projektes »Kriegskinder. Dialog der Generationen in der Region Pirna« anlässlich des 75. Jahrestages der Beendigung des Zweiten Weltkriegs zwischen 2018 und 2020 gesammelt wurden. Grundlage für die ausgewählten Zitate und Kurzbiografien sind Interviews mit Menschen aus der Region, die von unterschiedlichen Kindheitserfahrungen im Zweiten Weltkrieg berichten.
Sie erzählen über den Alltag der Kriegs- und Nachkriegszeit ebenso wie über politische Großereignisse. Fotos und persönliche Gegenstände in der Ausstellung stehen mit den Einzelschicksalen in Verbindung. Die mündliche Weitergabe von Erinnerungen ist die älteste Form geschichtlicher Überlieferung. Sie birgt jedoch die Gefahr der Subjektivität und Unvollständigkeit. Jahrzehntelange Verarbeitungs- und Verdrängungsprozesse, die gesellschaftliche Erinnerungskultur sowie die konkrete Gesprächssituation haben die Berichte beeinflusst. Sie sind eher eine deutende Rekonstruktion der Vergangenheit, da es für jedes Ereignis immer verschiedene Sichtweisen geben wird.
Der »Container« – die mobile Vor-Ausstellung
Dennoch sind Zeitzeugen äußerst wichtig für die Vermittlung von Geschichte. Ihre Berichte ermöglichen einen emotionalen Zugang zu den historischen Ereignissen, deren Auswirkungen sich vor Ort und in den persönlichen Schicksalen widerspiegeln. Der Zweite Weltkrieg ging von Deutschland aus. Unermessliches Leid und Gewalt mussten verfolgte, deportierte, ermordete oder zur Zwangsarbeit verurteilte Menschen erdulden. Leid ist jedoch immer persönlich und kann mit dem Leid anderer nicht aufgerechnet werden. Es bleibt lebenslang in Erinnerung und prägt Einstellungen und Denkweisen der Menschen. In der Ausstellung kommt die Generation der Kriegskinder aus Pirna und Umgebung zu Wort, die oft über Jahre geschwiegen hat, deren Leid und deren Erfahrungen jedoch auch zum lokalen Gedächtnis der Region gehören und in den geschichtlichen Kontext gestellt werden müssen.
Galerie
»Kriegskinder – Dialog der Generationen«
»Kriegskinder – Dialog der Generationen«
»Kriegskinder – Dialog der Generationen«
»Kriegskinder – Dialog der Generationen«
»Kriegskinder – Dialog der Generationen«
»Kriegskinder – Dialog der Generationen«
»Kriegskinder – Dialog der Generationen«
»Kriegskinder – Dialog der Generationen«
»Kriegskinder – Dialog der Generationen«
»Kriegskinder – Dialog der Generationen«
»Kriegskinder – Dialog der Generationen«
Um möglichst viele, unterschiedlich situierte Bürger in den Diskurs einzubinden, wurden Projektpartner aus breiten Schichten der Gesellschaft gewonnen: So unterstützten etwa die Träger von Pflegeeinrichtungen, wie die Diakonie und die Volkssolidarität sowie beide christlichen Gemeinden im Landkreis beim Aufbau vertrauensvoller Kontakte zu den Zeitzeugen. Mit der Gedenkstätte Pirna Sonnenstein gab es u. a. Vereinbarungen zur Nutzung des umfangreichen Archivs und mit den gesellschaftlich engagierten Vereinen Aktion Zivilcourage und AKuBiZ Maßnahmen zur Verknüpfung von Angeboten.
Das VELOCIUM – Die Sächsische Fahrrad-Erlebniswelt ist ein Freizeit-Angebot der Gemeinde Weinböhla und eröffnete im Herbst 2020. FRIEBEL WV gestaltete die gesamte Ausstellung, begleitende Drucksachen und die zugehörige Website.
Diese interaktive Ausstellung für Jung und Alt zeigt Exponate des ansässigen Fahrradvereins und vieler weiterer Leihgeber rund um Veloziped-, Vereins- und Industriegeschichte – so vielseitig, wie einst die sächsische Fahrradproduktion war. Ergänzt wird das Ausstellung durch einen spannenden Außenparcour – Pumptrack genannt – wo mit verschiedensten Rädern Gleichgewicht und Koordination getestet werden können. Der Hofbereich bietet Sitzmöglichkeiten zum Ausruhen zwischen Weinspalieren. Für Kinder lockt eine Spielfläche mit Geräten zum Spielen und Austoben.
Das Design der Website lehnt sich an die Ausstellungsgestaltung an und ist voll mobilfähig. Besonderes Augenmerk wurde auf die Umsetzung der Freizeitangebote »Raderlebnistouren« und eines leistungsstarken und optisch ansprechenden Veranstaltungssystem gesetzt. Ein Buchungssystem für die Besucher (Timeslots) rundet den Webauftritt ab. Für das Museumspersonal ist die gesamte Website mit Inhalten und Daten in einem komfortablen Content Management-System (CMS) bestückbar.